Site logistics | 23. 04. 2019
by Stefan Görlitz
7 Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung von LKW-Prozessen

IN ACHT WOCHEN ZUM DIGITALEN LKW-PROZESS

Jedes Unternehmen, jedes Geschäftsmodell und die zugehörige Logistik sind einzigartig. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die intelligente und effiziente Abfertigung eingehender und ausgehender LKW dar. Die Digitalisierung dieser Prozesse bietet Optimierungspotential durch:

•  Automatisierung von Prozessschritten und Effizienzsteigerung (z. B. Self-Service)
•  Informationsfluss und Reaktion in Echtzeit (z. B. automatischer LKW-Abruf)
•  Reduktion von Prozesskosten (z. B. Wartezeiten)

Digitalisierung bedeutet nicht nur die bloße Gestaltung von papierlosen Prozessen oder die zentrale Ausrichtung von Anwendungen auf mobile Endgeräte. Sie stellt darüber hinaus die übergreifende Verfügbarkeit prozessrelevanter Informationen dar und basiert darauf, dass Informationsbarrieren abgebaut werden und der Güterfluss optimal mit technischen Hilfsmitteln geplant, gesteuert und überwacht wird.
Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Digitalisierung logistischer Prozesse?

  1. Eine standortübergreifende Prozessharmonisierung und Standardisierung vereinfachen die Planung, Steuerung und Durchführung der Werkslogistik. Einfache und stetige Prozesse ermöglichen die Konzentration auf Ausnahmen und unerwartete Ereignisse. „Management by Exception“ verschafft die benötigten Freiräume, um sich auf die Abfertigung von Sonderprozessen fokussieren zu können.
  2. Einfach zu verwendende Standardfunktionen erhöhen die Benutzerfreundlichkeit von Anwendungen. Dabei spielt neben der Benutzerakzeptanz von Hard- und Software besonders die intuitive Bedienbarkeit der Lösung eine Rolle. Viele Anwender kennen bestimmte Button-Anordnungen in Benutzeroberflächen sowie Gesten bei Touchscreens bereits aus privaten Anwendungen.
  3. Besonders bei hochautomatisierten Prozessen mit einem hohen Grad an Digitalisierung spielen Prozesssicherheit, Ausfallsicherheit und ein ausgereifter Backup-Plan eine signifikante Rolle. Im Mittelpunkt stehen hier ein ausgereiftes Berechtigungskonzept, eine stringente Prozesskette sowie eine stabile IT-Infrastruktur. Nur wenn der Prozess störungsunanfällig ist, werden die Möglichkeiten der Digitalisierung voll ausgeschöpft.
  4. Gehen Maßnahmen in der Digitalisierung über werkseigene Logistikprozesse hinaus, empfiehlt es sich in der Supply Chain alle relevanten Prozessteilnehmer (Kunden, Verlader, Spediteure, Frachtführer, Dienstleister) zu identifizieren und in die Prozesse aktiv einzubinden. Jeder Produzent und jeder Konsument von Informationen sollte von der Veränderung in den Prozessen profitieren (z. B. Reduktion von LKW-Wartezeiten, Vermeidung von Standgeldern), damit die durchgeführten Maßnahmen zum Erfolg führen.
  5. Die Nutzung gewonnener Informationen aus internen und externen Quellen für Echtzeit-Monitoring der Prozesse und Berechnung relevanter KPIs macht Prozesse messbar und weitere Schritte lassen sich ableiten, um den Grad der Prozessoptimierung voranzutreiben.
  6. Vordefinierte Schnittstellen zur Anbindung von IoT-Szenarien (z. B. Self-Check-In Terminals, Sensorik) in Ihrer Software ermöglichen einen hohen Grad der Prozessmodernisierung. Eine enge Verzahnung von Hard- und Software führt zu Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen.
  7. Bei all den Möglichkeiten, die digitalisierte integrierte Prozesse mit sich bringen dürfen auch die Risiken nicht außer Acht gelassen werden, die diese Veränderungen mit sich bringen. Die Sicherheit von Nutzer- und Unternehmensdaten ist von höchster Bedeutung für eine erfolgreiche Reorganisation. Auf Datenschutz und Cyber Security sowie die damit einhergehenden besonderen Anforderungen an die interne IT gilt es deshalb ein besonderes Augenmerk zu legen.

WAS WÄRE, WENN SIE DIE KOMPLEXITÄT IHRER PROZESSE MIT EINER EINFACHEN, SCHNELL ZU IMPLEMENTIERENDEN LÖSUNG ÜBERWINDEN KÖNNTEN? 

Mit leogistics Lösungen werden weltweit in mehr als 44 produktiven Werken verschiedenster Komplexität ca. 10.000 LKW-Bewegungen tagtäglich gesteuert. Wir haben erkannt, dass es regelmäßig wiederkehrende Prozesse gibt – die logistischen Kernprozesse. Diese Erfahrungen haben wir zum Anlass genommen und eine Best-Practice-Lösung zur intelligenten Abwicklung von LKW-Prozessen entwickelt.

Mit der leogistics truck solution profitieren Sie von bereits vorkonfigurierten Prozessszenarien zu Standardprozessen und -funktionen mit unseren bewährten Best-Practice-Ansätzen. Ihr Projektteam legt während der achtwöchigen Implementierung den Fokus auf die Pflege der Stammdaten und wir garantieren Ihnen die kurze Projektlaufzeit und eine schnelle Realisierung Ihres Business Cases.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen aus dem Blog wenden Sie sich gerne an blog@leogistics.com.

Stefan Görlitz
Senior Account Manager

Jan-Philipp Horstmann
Senior Consultant SAP Logistics

 

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