SAP EWM | 29. 04. 2019
by Henry Böhland
Sie fragen sich, ob eine Machbarkeitsanalyse Kostentransparenz bringt?

­­MACHEN SIE MIT UNS DEN CHECK

ERKENNEN SIE DIE CHANCEN EINER MACHBARKEITSANALYSE

Die Machbarkeitsanalyse als Projektmanagementwerkzeug ist in der DIN 69901 und in verschiedenen anderen Vorgehensmodellen wie PMI, Prince2 und auch leoprojects verankert. Sie untersucht unterschiedliche Lösungswege hinsichtlich Durchführbarkeit und Zielerreichung des Projektgegenstands unter Berücksichtigung von Projektrisiken. 

Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn für Projekte die Vorteile einer Machbarkeitsanalyse erkannt wurden und diese bereits in der Projektinitiierungsphase durchgeführt wird. Mit einer Softwareumstellung (S/4-Migration) können sich grundlegende Fragen ergeben, auf die die Machbarkeitsanalyse Antworten findet:

  • Wie steht es um die technische Umsetzbarkeit kundenindividueller Prozesse?
  • Wie sind die organisatorischen Rahmenbedingungen des Projekts?
  • Welche Projektkosten entstehen?

Für viele SAP Kunden ist gerade die fehlende Kostentransparenz für eine Migration auf SAP S/4 HANA und damit auch von LE-WM auf SAP Extended Warehouse Management System (kurz SAP EWM) das größte Hindernis. Weitere Herausforderungen bestehen in der Schätzung der Einführungskosten und dem Fehlen eines überzeugenden Business Cases. Dies ergab eine PAC-Trendstudie (a CXP Group Company) im Jahr 2018.


 

WAS WIRKLICH BEI DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG HILFT  

Abgeschlossene SAP EWM-Machbarkeitsanalysen als Bestandteil eines leogistics Einführungsprojektes oder als Vorprojekt zum Implementierungsprojekt zeigen hier ein klares Muster bei vorgenannten Herausforderungen. Eine detaillierte Betrachtung der Wareneingangsprozesse (von Avisierung über Entladung und Einlagerung) und Warenausgangsprozesse (von Auftragsanlage über Tourenplanung, Kommissionierung und Bereitstellung zur Verladung) helfen bei folgenden Fragestellungen:

  • Wie standardnah können Prozesse abgebildet werden?
  • Welche Prozesse müssen transformiert werden?
  • Können kundenindividuelle Entwicklungen transformiert werden?
  • Was sind generelle Aufwandstreiber?
  • Welcher Implementierungsansatz soll bei der Automatisierung verfolgt werden?
  • Wie sieht der Implementierungsplan aus?
  • Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um Risiken zu mindern?
  • Welche Kosten kommen auf das Projekt und den laufenden Betrieb zu?

 

ANALYSE ALS HANDLUNGSEMPFEHLUNG

Das Ergebnis der Machbarkeitsanalyse ist in der Regel eine Handlungsempfehlung oder die Entwicklung gezielter Umsetzungsoptionen unter Berücksichtigung der Projektziele. Somit können zum Beispiel Alternativen bei kundenspezifischen Prozessen während der Auftragsplanung, Kommissionierung und speziellen Nachschubprozessen evaluiert werden. 

Ein weiteres Einsatzfeld liegt bei der Erstellung von Integrationsvarianten von Subsystemen für die Automatisierung von Prozessen und des Funktionsschnittes zwischen SAP Extended Warehouse Management (EWM) Logiken und der Steuerungsebene der Automatisierungs- und Sensorikkomponenten. Ebenfalls sollten Optionen bei der 3PL-Anbindung und -Integration evaluiert werden.


 

NUTZEN UND BUDGETIERUNG

Die Umstellung auf SAP EWM, auch im Kontext einer S/4 HANA-Transformation, muss dementsprechend kalkuliert und in Präzision geplant werden. Eine Machbarkeitsanalyse kann als sichere Entscheidungsgrundlage für die Wahl der Implementierungsstrategie (z. B. Brownfield- oder Greenfield-Ansatz) dienen und frühzeitig Lösungsoptionen zur technischen Umsetzung oder Prozesstransformationen aufzeigen.


 

MACHBARKEITSANALYSE – MACHEN SIE MIT UNS DEN CHECK!

Bereits 2010 hat das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik die geschäftsprozessorientierte Machbarkeitsanalyse als entscheidenden Erfolgsfaktor für Software-Harmonisierungen ausgemacht. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam Ihre SAP EWM-Einführungs- oder Migrationsstrategie erarbeiten. In Teamarbeit evaluieren wir, wie der SAP EWM-Funktionsumfang ihre Geschäftsprozesse verbessern können. Sie erhalten eine Auswertung, wie die potenzielle Lösung ihre gesteckten Ziele und definierten Anforderungen erfüllen. Außerdem klären wir, wie Potentiale durch den Einsatz von SAP S/4 HANA und neuen Technologien zur Beschleunigung ihrer Prozesse und Datenanalysen gezielt für ihre Lagerprozesse gehoben werden können.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen rund um SAP EWM wenden Sie sich gerne an blog@leogistics.com.

Henry Böhland
Senior Consultants SAP Logistics

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