SAP EWM | 06. 05. 2019
by Henry Böhland
Mit SAP EWM und SAP FIORI-basiertem Reporting alles im Griff

Ohne ein geeignetes und zielgerichtetes Reporting verschenken Unternehmen Geld, Potenziale und Ressourcen. Das trifft auch in der Logistik und vor allem in nationalen/internationalen Verteilzentren zu, die als Bindeglied in Ihrer Supply Chain dienen.
So kann bereits ein leichter Rückgang der Abfahrtspünktlichkeit ihrer LKW nach der Verladung auf strukturelle Schwierigkeiten hinweisen. Lag es vielleicht an der an Bestandsgenauigkeit, fehlenden Nachschüben für die Greifzone oder der Kommissionierleistung ihrer Packautomaten? Es zeigt auf jeden Fall: Regelmäßiges Reporting, logistische Prozessanalysen und Frühwarnindikatoren wurde nicht durchgeführt, installiert oder nur ungenügend genutzt. Vielleicht wurden auch bestehende Zahlen, Kennziffern und deren bestimmter Zusammenhang nicht hinreichend hinterfragt, verstanden oder überprüft. 

REPORTING MIT SAP EWM 

Heute mehr denn je gilt es, die digital vorhandenen Echtzeitinformationen und deren Einbindung in Ihre Analysen richtig und zur sofortigen Analyse bereitzustellen. Benutzerfreundliche und professionelle Datenvisualisierung findet auch in der Logistik Einzug. Durch das „Sehen“ werden Trends und Zusammenhänge im Reporting ohne großen Aufwand identifiziert. Für Ihr Logistik-Reporting bieten sich bei der Nutzung von SAP EWM (Extended Warehouse Management) diverse Reporting- und Analysewerkzeuge mit unterschiedlicher Visualisierung an:

  1. Lagercockpit@EWM: Durch eine Datenbeschaffung direkt aus dem EWM-System können konfigurierte und formelbasierte Kennzahlenservices für eine einfache, grafische Darstellung genutzt werden. Das EasyGraphicsFramework hilft bei einer anwenderspezifischen oder anwenderübergreifenden Cockpiterstellung.
  2. Lagerverwaltungsmonitor@EWM: Dieser Monitor, als List-Viewer und Steuerungsinstrument, zeichnet sich durch eine Vielzahl vordefinierter Reports aus. Eine Personalisierung durch eigene Layouts und Reports unterstützt Ihr Berechtigungskonzept und die Aufgabentrennung im Lager; beispielsweise zwischen Wareneingang und -ausgang. Durch verschiedenste Interaktionsmöglichkeiten und verfügbare Methoden können Arbeitsabläufe gesteuert werden, ohne die eigentliche Transaktion hierfür zu öffnen.
  3. Reports@BW: Auch eine SAP Business Warehouse (BW) Integration wird durch vordefinierte Extraktoren und Content unterstützt. Nach Harmonisierung und Vereinheitlichung der aus EWM gelieferten Daten stellen BW-InfoProvider diese Informationen den Abfragen bereit, bei denen Ihre Kennzahlen zur Anzeige aufbereitet werden.
  4. Performance Dashboard@BW: Mit einem auf dem BW-System installierten Dashboard (Extension Add-on) können Auslieferungs- und Bestandsinformationen rückwirkend für das letzte Jahr oder 12 Monate rollierend betrachtet werden. Vordefinierte Abfragen lassen diverse Indikationen wie Lagerbestand, Lagerkosten oder Kennzahlen zu Auslieferpositionen in Diagrammen der Vergangenheit darstellen. Die tabellarische Detailansicht zeigt weitere Kennzahleninformationen im Internetbrowser.
  5. leogistics reports@EWM: Alternativ zu oben genannten Reporting-Optionen bietet leogistics ein mit SAP EWM direkt verbundenes Reportingtool an. Ein Reporting in Echtzeit! Das leogistics Dashboard kann wahlweise nur aus KPIs mit Zusatzfunktionen oder Charts ausgestattet werden. Konfigurierbare Inhalte, Visualierung und Bezeichnungen können gemäß Ihrem Berechtigungskonzept individuelle nutzerbezogene Dashboards erzeugen, die Sie für die Steuerung ihrer Prozesse verwenden. Für eine bessere Integration in Ihre Supply Chain können auch SAP TM (Transportation Management) Yard- und Zeitfenstermanagement-Lösungen und weitere SAP Module eingebunden werden: DAS Dashboard für Ihr Supply Chain Execution Reporting.
     
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LOGISTICS EXCELLENCE MIT LEOGISTICS

Wenn Ihnen die richtigen Kennzahlen oder Zusammenhänge zwischen den einzelnen Indikatoren fehlen, kann Ich Ihnen die Perspektiven der Balance Scorecard empfehlen. Die Methodik hilft, Ihre strategischen Ziele und alle dazugehörigen Indikatoren (Input- wie Outputgrößen) zu strukturieren und Abhängigkeiten sichtbar zu machen. Stellen Sie sich die Potenziale eines Dashboards für ihre Produktionsversorgung vor, wenn alle relevanten Key Performance Indicators (KPIs) inklusive geplanter Ankunftstermine Ihrer Rohstoffe, dem Stand des Wareneingangs und der Nachschubaufträge, aktuelle Bestände z.B. des Produktionsversorgungsbereiches, Produktionsfortschritt, ausstehende Produktionsmengen, Fehlerraten je Linie, Ausfallzeiten und vieles mehr zu sehen sind. Ein Dashboard für Ihre SAP EWM Prozesse und angrenzenden SAP Module.

Wir helfen Ihnen dabei, die für Ihren Erfolg ausschlaggebenden Prozesse mit dem geeigneten Reporting transparent zu machen. Ob nun als operatives Reporting für den Logistik-Teamleiter im Lager und als Dashboard im Büro des Lagerleiters oder als strategische Analysefunktion für Ihre Logistikplaner, wir bieten Ihnen das passende Toolset, dass Sie auch über SAP EWM hinaus verwenden können.

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen uns Ihre kundenindividuelle Demo besprechen.

Bei Fragen zu diesem oder auch anderen Themen rund um SAP EWM wenden Sie sich gerne an blog@leogistics.com.

Henry Böhland und Paul Pohl
Consultants für SAP Logistics

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